Schön geschnitten – Das wohl teuerste Kochmesser der Welt


Man kann damit Gemüse schnipseln, Kräuter hacken und Fleisch oder Fisch zerteilen. Mit dem „Jahrhundertmesser“ der Edelmanufaktur Nesmuk geht das Schwingen des Kochmessers eben in der obersten Preisklasse vonstatten. Immerhin muss man schon 80.000,- Euro hinblättern, um wirklich stilvoll und schön zu schneiden. Und dieses Juwel unter den Kochmessern besticht wahrlich nicht nur durch einzigartiges Design und einen glänzenden Auftritt. Es ist nicht nur schön. Es ist schön scharf. Und nach Aussage des Schmiedekünstlers Lars Scheidler ist es in Schönheit und Schärfe auch unvergänglich.

Ohne Zweifel treibt es jedem Koch Tränen in die Augen, wenn er mit diesem Messer hantieren darf. Und das, auch ohne Zwiebel damit zu schneiden. Ohnehin würde wohl kaum jemand solch banale Arbeiten mit einem derartigen Kunstwerk verrichten. Wahrscheinlich würde unsereins damit nur dem Steak vom Zwergzebu zu Leibe rücken oder den Trüffelhobel in der Küchenlade vergessen, nur um damit den Tartufo bianco di Alba standesgemäß in feinste Blättchen zu zerteilen.

Mindestens 50 Kilogramm reine Holzkohle verglühen beim tagelangen Verschmiedevorgang, bis der Verbund aus verschiedenen Werkzeugstählen ein Werkstück aus sogenanntem Damaststahl ergibt. Ein Stahlpaket aus zehn Lagen verschiedener Stähle mit signifikanten Eigenschaften wird unter großer Hitze und mit dem notwendigen Feingefühl des Schmieds solange geschmiedet, wiederholt zerteilt und nochmals geschmiedet, bis sich daraus ein Stahlstück mit der gewünschten Anzahl an Lagen ergibt. Im Falle des Jahrhundertmessers sind es sage und schreibe 640 Lagen. Schlussendlich wird das Werkstück noch verdreht und abermals flachgearbeitet. Dies gibt der fertigen Klinge das charakteristische Aussehen und die hervorstechenden Qualitätsmerkmale von Damast. Und das Gewicht dieses geschmiedeten Metallstücks lässt sich schon zu diesem Zeitpunkt mit Gold aufwiegen. Nach dem Flach-Ausschmieden in die eigentliche Messerform und mehrfachen Härtevorgängen wird in mehreren Schleifvorgängen die perfekte Klingengeometrie angestrebt. Ein Griff aus edler deutscher Mooreiche wird durch eine Zwinge aus feinstem Platin, besetzt mit 25 kostbaren Brillanten, mit der Klinge verbunden. Ein spezieller Plasmaschutz soll das Nobelmesser unzerstörbar, kratzfest, rostgeschützt und damit zu einem extrem langlebigen Küchenutensil werden lassen. Geliefert wird das teure Stück in einer noblen Klavierlackschatulle.

Ein schönes Geschenk aus der Nesmuk-Kollektion für den gutbetuchten Hobbykoch und seine Frau wäre wohl auch das Brillant-Messer, welches auf Wunsch gemeinsam mit einem aufsehenerregenden wuchtigen Ring geliefert wird. Auch ohne jetzt versnobt wirken zu wollen: „Luxus kann echt scharf sein!“
Leider aber entspricht diese Preisklasse bei den meisten von uns wohl nicht dem freien Budget für Küchenmesser. Dazu sei gesagt, dass man bei www.nesmuk.de auch Messer in toller Qualität und besten Schneideigenschaften zu weitaus günstigeren Konditionen erstehen kann.

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